Eintrag vom: 23.03.2012

Geräusche von IT-Produkten können Büroalltag stören
Download-Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) schlägt Geräuschklassen vor

Computer, Drucker, Faxgeräte und andere IT-Produkte machen störende Geräusche. Eine eindeutige Klassifizierung solcher Geräte und ihrer Geräuschemission kann ihren Vergleich erleichtern. Der Bericht "Entwicklung von Geräuschklassen für IT-Produkte", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat, schlägt ein System vor, das mit den Energieklassen von "A" bis "G" bei Haushaltsgeräten vergleichbar ist. Denn auch wenn von den Geräuschen der IT-Produkte bei dauerhafter Beschallung keine Gefahr für das menschliche Gehör ausgeht, so zeigte doch schon im Jahr 2002 eine Studie der BAuA mit dem Titel "Bildschirmarbeit und Geräusche", dass Lärm ein wichtiger Störfaktor im Büro ist, der die Leistungsfähigkeit senkt und auf Dauer krank macht.

Der Forschungsbericht der BAuA schlägt ein System vor, das aus den drei Kenngrößen Schallleistung, Impulszuschlag und Tonzuschlag einen sogenannten "Overall Noise Level" ermittelt und diesem sieben Geräuschklassen von A bis G zuordnet. Diese sollen unterschiedlich definiert werden, das heißt für die oft sehr leisen Laptops liegen die Geräuschgrenzen niedriger als für Drucker. Ziel ist es, dass innerhalb einer Produktgruppe Geräte miteinander verglichen werden können. Außerdem soll auch der technische Fortschritt schon mitgedacht werden, sodass die Klasse A nur für Geräte mit kaum hörbarem Betriebsgeräusch vergeben wird. So wird verhindert, dass in Zukunft - wie bei den Haushaltsgeräten geschehen - weitere Klassen wie A+ oder A++ hinzugefügt werden müssen.

Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom März 2012. Der Bericht wird als PDF-Download angeboten.


Quelle/Urheber: BAuA/PolRed




 NACH OBEN

[Ihr Link-Tipp] [Ihr Kommentar] [Home]