Eintrag vom: 17.01.2011

Zum Einfluss antibakterieller Kleidung auf Hautflora und Mikroklima
Feldstudie der Hohenstein Institute zeigt, dass die natürliche Hautflora selbst bei dauerhaftem Tragen nicht beeinflusst wird

Antimikrobielle Textilien haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Sei es im Bereich technischer Textilien zur Infektionsprophylaxe, medizinisch-therapeutischer Kleidung zur Therapieunterstützung bei Neurodermitis oder bei Sport- und Outdooraktivitäten als Anti-Smell-Ausrüstung. Die meisten derzeit am Markt befindlichen antimikrobiellen Kleidungsstücke sind mit Silber dotiert.

Trotz des positiven Images von Silber und der jahrzehntelangen problemlosen Verwendung in anderen Bereichen wie z. B. der Trinkwasseraufbereitung sind die Käufer antibakterieller Kleidung durch z. T. sehr kontrovers geführte Diskussionen und die Berichterstattung in den Medien verunsichert. Hinzu kommt, dass die Frage nach der Produktsicherheit, speziell im Hinblick auf mögliche negative Einflüsse auf die Hautflora und das Mikroklima der Haut bisher wissenschaftlich nicht untersucht wurden. Insbesondere dann, wenn antibakterielle Chemiefasern zu körpernaher Kleidung wie Unterwäsche verarbeitet werden, ist die Skepsis der Verwender bislang groß. Diese Sicherheitsfrage wurde bislang wissenschaftlich nicht untersucht. In einem Forschungsprojekt , das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) finanziert wurde, konnten Forscher der Hohenstein Intsitute diesen Sachverhalt in einer groß angelegten Feldstudie klären.

Weiter Informationen in einer Pressemeldung vom Januar 2011.


Quelle/Urheber: Hohenstein Institute/PolRed




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