Eintrag vom: 23.04.2010

Schlagbohrmaschinen und Akku-Bohrschrauber: Billiggeräte versagen
Testbericht der Stiftung Warentest im Mai 2010

Wer Billigwerkzeug zum Bohren kauft, spart an der falschen Stelle. Im Test von sechs billigen Bohrmaschinen und Akku-Bohrschraubern aus dem Baumarkt ist jedes zweite Gerät "mangelhaft". Bei drei getesteten Bohrschraubern besteht sogar Brandgefahr - ihre Akkus und Ladegeräte können bei einem Kurzschluss in Flammen aufgehen. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Ausgabe Mai 2010 der Zeitschrift test (zur Pressemeldung).

Einige Schlagbohrmaschinen enthielten erhöhte Konzentrationen von gesundheitsschädlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Auch die Leistung der meisten Maschinen überzeugte nicht: Drei von fünf Schlagbohrmaschinen sind laut Stiftung Warentest so schwach, dass sie als solche kaum zu gebrauchen sind. Bei einer Maschine brach im Dauertest das Getriebe.

Im Dauertest hatten die Akku-Bohrschrauber zwar keine Probleme, doch auch hier sind die meisten Geräte zu schwach für anspruchsvolle Aufgaben. Zudem sind die Akkus sehr schnell leer und müssen dann drei bis sieben Stunden aufgeladen werden.

Fazit des Tests: Wer öfter bohren oder schrauben muss, sollte höherwertige Maschinen kaufen. Die Billigwerkzeuge eignen sich - wenn überhaupt - nur für leichte Gelegenheitsarbeiten.

Der ausführliche Test ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/bohrer veröffentlicht. Für 2,50 Euro erhält man folgende Artikel und Tabellen:
  • Schlagbohrmaschinen und Akku-Bohrschrauber
  • Testtabelle: Bohrmaschinen 05/2010
  • Testtabelle: Akku-Bohrschrauber 05/2010
  • Tipps
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  • Anbieter + Adressen


Quelle/Urheber: Stiftung Warentest/PolRed




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